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Eileen und Steve, zwei Landeier aus Ohio, beziehen ein billiges Apartment in New York. Ein echter Eyecatcher unter den wenigen, schäbigen Einrichtungsgegenständen ist ein dicker Old School -Kühlschrank. Doch was Eileen und Steve nicht wissen: Dieser Kühlschrank ist das Tor zur Hölle und hat die feste Absicht, jeden den er kriegen kann, genau dorthin zu schicken! Zunächst beginnt Steve, sich zu einem unausstehlichen Widerling zu verändern und Eileen wird von grausamen Alpträumen geplagt. Doch als der Kühlschrank den Klempner frisst, wird der Horror schließlich mehr als real!

Kritik

"Mein Kühlschrank hasst mich sowieso, er ist paranoid"

Farin Urlaub fasst in seinem Songtext zum Lied „Dusche“ den Film Der Kühlschrank in einem Satz zusammen. Wer jetzt ungläubig auf diese Zeilen blickt, dem sei gesagt; Ja, es gibt einen Film Namens Der Kühlschrank und ja, es geht um einen mordenden Kühlschrank. Was jetzt nach einer Offenbarung für Trashfans klingt, erweist sich leider als Rohrkrepierer. Ok, konnte man bei so einem Filmtitel schon irgendwie davon ausgehen, dass der Film im Großen und Ganzen nix wird, wird man selbst auf Trashebenen mehr als nur enttäuscht.

Egal welcher Mensch auf der Welt sich den Film Der Kühlschrank ansieht, wird mit einer gewissen Erwartungshaltung an diesen Film gehen. Er soll herrlich dämlich sein, da die Grundidee nichts anderes zulässt. Lassen wir also an der Stelle mal alles außer Acht was Story, Logik, Nachvollziehbarkeit oder Idee angeht. Es geht um einen Kühlschrank, welcher Leute tötet. EINEN KÜHLSCHRANK. Halten wir also fest, es kann sich eigentlich gar nicht um einen ernstgemeinten Film handeln. Jeder, der dies vermutet, MUSS einen großen Bogen um Der Kühlschrank machen.

Betrachten wir dieses Werk also aus Sicht des Trashfans. Doch selbst hier versagt Der Kühlschrank auf ganzer Linie. Leider wird ernsthaft versucht, eine nachvollziehbare Story zu erzählen. Mit Charakterentwicklungen, Storytwists und diversen Nebenplots. Selbstverständlich ist das alles ziemlich schlecht. Ebenfalls bricht es dem Film auch das Genick. Durch den bloßen Versuch etwas halbwegs Ernsthaftes und Nachvollziehbares aus der Geschichte zu holen, wird der Film unglaublich langweilig. Soll es doch in erster Linie darum gehen, dass ein Kühlschrank Leute tötet und nicht wie sich die Ehe der Protagonisten im Laufe der Zeit verändert. Leider halten sich die Mordszenen arg in Grenzen.

Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Nicholas Jacobs hat sich leider völlig verzettelt. Er versucht aus seiner absurden Idee um einiges mehr zu machen als es ist. Erst in den letzten Minuten akzeptiert der Film seine dämliche Grundprämisse und holt noch mal einiges heraus. Da kann auch mal ein Ventilator oder ein Mixer zu einen todbringenden Haushaltsutensil mit Eigenleben werden. Leider reicht dies nicht einmal aus, Der Kühlschrank als Trashperle zu etablieren. Schlussendlich ist es nur der Name und die Grundprämisse, welche den Film zumindest zeitweise im Gedächtnis bleiben lässt.

Fazit

Selbst auf der Trashebene kann „Der Kühlschrank“ nicht überzeugen. Dies liegt daran, dass er sich, trotz seiner dämlichen Idee, zu ernst nimmt. Nur der Titel wird vermutlich lange Zeit im Gedächtnis hängen bleiben.

Autor: Christian Kühnemann

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