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Was tun außergewöhnlich schöne Amazonen vom Mond, wenn plötzlich drei agile Raumfahrer auftauchen und die Idylle zerstören? So, im schlechtesten Stil aller Fernsehsendungen, beginnt ein "spannender" Film; aber nur, um ebenso plötzlich wieder unterbrochen zu werden. Denn wie das bei amerikanischen TV-Sendern so ist, Werbung muß sein und Kurz-Sketche beleben den Fernsehabend. Da werden nun Fragen aufgeworfen wie: warum auch Playgirls Gefühle und Fernseher eine Seele haben, warum Wohnungen auch Menschen sein können, warum Rendezvous daneben gehen können oder ob die Titanic an einem Eisberg oder an einer Kirchturmspitze zerschellte. Dann wiederum geht es um Problemlösungen, z.B. wie löst man als Sohn eines Unsichtbaren die Überbevölkerung, oder ob Perücken aus Teppich viel pflegeleichter sind...

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Auch wenn Kentucky Fried Movie aus dem Jahre 1977 recht unbekannt ist, so ist diese Low-Budget-Produktion vom späteren Blues Brothers-Regisseur doch die Geburtsstunde des Spoof Movies. Keine Wunder, immerhin waren für das Script David Zucker, Jim Abrahams und Jerry Zucker verantwortlich, die später das Sub-Genre mit Highlights wie Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug, Top Secret! oder Die nackte Kanone in ungeahnte Höhen katapultierten, von denen Fans heutzutage leider nur noch träumen können.

Zehn Jahre nach Kentucky Fried Movie erschien dann Amazonen auf dem Mond oder Warum die Amis den Kanal voll haben. Die Zucker-Bruder und Abrahams waren nicht mehr daran beteiligt, aber der Film gilt für viele als inoffizieller Nachfolger von Kentucky Fried Movie . Einen Ruf den sich der Episodenfilm wohl vor allem deswegen erschummelt hat, weil John Landis zur Garde der Regisseure gehörte, die hier tätig waren und dass der Name des fiktiven Produzenten Samuel L. Bronkowitz auftaucht. Zur Erklärung: Bronkowitz war in Kentucky Fried Movie ein häufig auftretender Name. Wenn man aber mal ganz ehrlich ist, steht Amazonen auf dem Mond für sich alleine.

Während Kentucky Fried Movie die Film- und TV-Branche der damaligen Zeit durch den Kakao zog, schwingt Amazonen auf dem Mond seine Verballhornungsfaust wesentlich breitflächiger aus.  Es gibt hier nicht das eine bestimme Thema, dass persifliert werden. Es ist mehr eine Abhandlung von diversen, teils hoch absurden Momenten, die ohne große Hintergedanken aneinander gepappt wurden. Kann man machen, wenn es denn Spaß bringt, doch leider sind die meisten Sketche entweder echte Rohrkrepierer oder schaffen es nur bedingt, ihr Potenzial auszuschöpfen. Meist fehlt den Episoden einfach eine wirklich gute und funktioniernde Idee.

Highlights wie die Episode The Son of the Invisible Man sind rar gesät und auch diese sind wohl nur für Zuschauer zu empfehlen, die cineastischem Blödsinn nicht abgeneigt sind. Ansonsten dürfte man wohl mehr Unterhaltungswert daraus schöpfen die diversen, bekanntenDarsteller aufzuzählen, die für die Regisseure vor die Kamera traten. Neben (Harlem Nights), Rosanna Arquette (Pulp Fiction), Steve Guttenberg (Police Academy),  Robert Loggia (Big) und Michelle Pfeiffer (Batmans Rückkehr) gibt es während des Abspanns sogar eine recht ausgiebige Episode mit Carrie Fisher (Harry und Sally). Ach und Busenpapst Russ Meyer (Die Satansweiber von Tittfield) gibt sich auch die Ehre.

Dass diese bekannten Gesichter bei diesem Quatsch mitgemacht haben liegt wohl vor allem an den Regisseuren. Fisher drehte z.B. Meine teuflischen Nachbarn für Joe Dante, während Landis dank seiner  Komödie Kopfüber in die NachtPfeiffer wohl recht kostengünstig für Amazonen auf dem Mond  gewinnen konnte. Bestimmt hatten die Beteiligten, zu denen ürigens auch , der Drehbuchautor von Der Weiße Hai, zählt, eine spaßige Zeit. Bedauerlicherweise überträgt sich dieser aber nicht auf den Zuschauer.

Fazit

Trotz Namen wie Joe Dante oder John Landis erweist sich der inoffizielle Nachfoger von "Kentucky Fried Movie" als ziemlich verzichtbare Sammlung von einigen gelungen und sehr vielen missratenen Sketchen und Ideen.

Autor: Sebastian Groß

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